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Funktionen im Überblick

  • HTML- oder Markdown-Editor (umschaltbar) mit Live-Vorschau; Markdown wird beim Speichern in HTML umgewandelt.
  • Personalisierungs-Variablen (in Betreff, HTML und Text):
    • {{ first_name }} — Vorname
    • {{ last_name }} — Nachname
    • {{ email }} — E-Mail-Adresse
    • {{ link }} — personalisierter Tracking-Link zur Landing Page
    • Aliase: {{ recipient_name }}, {{ recipient_email }}, {{ click_link }}
  • Vorschau mit Beispieldaten.
  • Anhänge manuell hinzufügen/entfernen; werden mit der Kampagne versendet.

Wiederverwendbare Empfängerlisten. Empfänger hinzufügen per:

  • manueller Eingabe (E-Mail, Vor-/Nachname, Position),
  • CSV (Einfügen oder Datei),

SMTP-Zugangsdaten + Absender-Identität je Profil. Test-Mail-Funktion. Ohne Profil greift das globale Fallback-SMTP.

Das Gateway vor SentryMail entscheidet, ob eine Simulation überhaupt ankommt — und ob ein Linkscanner Klicks erzeugt, die nie ein Mensch ausgelöst hat. Drei Bausteine, alle im Open Core:

  • Allowlisting-Generator — fertige Konfigurationsschnipsel bzw. Schrittfolgen für Exchange Online / Microsoft 365 (über New-PhishSimOverridePolicy, nicht über eine generische Transportregel), Postfix, Proofpoint, Sophos und Barracuda. Die Profile sind pflegbare Datendateien, kein Anbieter ist im Produktcode verdrahtet.
  • Zustell-Selbsttest — eine Probemail über denselben Weg wie die Kampagne an ein eigenes Kanarienpostfach. IMAP optional; ein IMAP-Problem wird nie als Zustellfehler ausgewiesen.
  • Zustelldiagnose je Kampagne — SMTP-Statuscodes (4xx vorübergehend, 5xx dauerhaft), Greylisting-Erkennung sowie SPF- und DMARC-Prüfung der Absenderdomain. DKIM wird ausdrücklich als nicht prüfbar ausgewiesen statt vorgetäuscht.

Ausgewertet werden Statuscodes und DNS-Einträge, keine Empfängermerkmale. Details: Zustellung

Ziel des Klicks. HTML- oder Markdown-Inhalt. Optional:

  • Daten-Capture (abgeschickte Formulardaten als Signal),
  • Passwörter erfassen (nur bei Bedarf; Datenschutz beachten),
  • Weiterleitung nach dem Absenden (z. B. Aufklärungsseite).

Formulare werden beim Ausliefern automatisch auf die Tracking-URL umgebogen.

Assistent kombiniert Vorlage + Sending Profile + Landing Page + Empfängergruppen und optional eine Zeitplanung. Nach dem Anlegen wird der Versand über Senden gestartet.

Pflichtdialog vor jedem Start; ohne bestätigten Preflight startet keine Kampagne. Bestandteil des Open Core.

  • Empfängerzahl nach Abzug der Ausschlüsse, betroffene Gruppen, Versandzeitpunkt, Risikoklasse und alle Befunde auf einen Blick.
  • Ruhezeiten (Fenster über Mitternacht unterstützt), Sperrfenster für benannte Zeiträume und ein Cooldown als Mindestabstand je Person (Vorgabe 30 Tage). Gezählt werden Personen, nicht Vorgänge; nur tatsächlich versendete Kampagnen zählen.
  • Zeitzone als IANA-Name, voreingestellt UTC — es wird keine Region verdrahtet.
  • Risikoklasse der Köder-Themen, gepflegt an der Vorlage. Nur Hoch erzwingt eine Vier-Augen-Freigabe; verlangte jede Klasse eine, würde sie zur Formalie. Die Themenliste ist eine pflegbare Datendatei und ausdrücklich ein Vorschlag.
  • Dass Antragsteller und Entscheider verschieden sind, ist zusätzlich in der Datenbank abgesichert, nicht nur in der Anwendungslogik. Ein Vorlagenwechsel widerruft die Freigabe, eine Umbenennung nicht.
  • Gruppenausschlüsse direkt im Dialog, ohne Freitextfeld für den Grund — dort landeten sonst besonders schutzwürdige Daten.

Nur harte Befunde blockieren; alles Übrige warnt und überlässt die Entscheidung dem Betreiber. Details: Kampagnen-Preflight

  • Erfasst werden Öffnungen (Pixel), Klicks (Link/Landing) und Formular-Eingaben.
  • Je Ereignis werden Kontext-Metadaten erfasst: Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Referrer, Sprache, Bildschirmauflösung, UTM-Parameter, ein leichtgewichtiger Client-Fingerprint (Hash aus stabilen Browser-Merkmalen, ohne Cookie/externes Skript) sowie — bei konfigurierter GeoIP-Datenbank (GEOIP_DB_PATH, siehe Konfiguration) — das Land des Zugriffs.
  • Auswertung pro Empfänger (versendet / geöffnet / geklickt / Daten abgeschickt) plus Gesamt-Kennzahlen, inkl. Mehrfachbesuchen (Anzahl der Klicks je Empfänger) und aufklappbarem Session-Verlauf (chronologische Ereignis-Chronik mit Browser/OS/Gerät/Land/IP).
  • Control-Center-Dashboard mit KPI-Kacheln, Risiko-Score (0–100, Ampel), Trichter (Versand→Submit), Zeitachse der Ereignisse, Engagement-Analytics (Browser/OS/Gerät/Länder/Sprache/Auflösung/UTM), Aktivitäts-Heatmap (Wochentag × Uhrzeit) sowie einer Liste „Nicht bestanden”.
  • Human Risk Management — personenbezogene Risiko-Rangliste über alle Kampagnen: bewertet je Person Klickverhalten/Passworteingaben (Verhaltens-Score), Wiederholungsfehler (≥ 2 Kampagnen mit Klick/Absenden erhöhen den Score) und Kritikalität (gewichtet das Ergebnis); Abteilung und Funktion werden mitgeführt.
  • Management Report (konsolidierte Ansicht: Kennzahlen, Kampagnenvergleich, Risikoverteilung, Top-Durchgefallene) mit CSV-Export.
  • Rollen Admin, Datenschutzbeauftragter und Benutzer. Admins verwalten Einstellungen und Konten.
  • Der Datenschutzbeauftragte ist eine Kontrollrolle: er entscheidet über Freigaben und liest das Audit-Log, wertet aber nicht aus und ändert keine Einstellungen.
  • 2FA-Status je Nutzer sichtbar; Admins können 2FA zurücksetzen.

„Revisionssicher” als überprüfbare Eigenschaft statt als Zusicherung des Herstellers. Bestandteil des Open Core.

  • Hash-Verkettung jedes Audit-Eintrags mit dem Hash seines Vorgängers (SHA-256, lückenlose Position). Änderung, Entfernung oder Vertauschung eines Eintrags bricht die Kette nachweisbar.
  • Kettenzustand im Dashboard — Eintragszahl und Unversehrtheit; ein Bruch wird mit der betroffenen Position benannt.
  • Nachweispaket als ZIP mit Einträgen, Manifest und zweisprachiger Prüfanleitung, auch über die API. Zugriff haben Admins und der Datenschutzbeauftragte — dessen Kontrollrolle ist ohne unabhängig prüfbaren Nachweis wertlos.
  • Eigenständiges Prüfwerkzeug (tools/sentrymail-verify/verify.py): eine Datei, nur Standardbibliothek, ohne Installation, Datenbank, Netz oder SentryMail. Es darf mit dem Paket an Prüfer weitergegeben werden.
  • Aufbewahrungsfrist für Audit-Inhalte als eigenes Feld, bewusst getrennt von der Frist für Kampagnendaten. Gelöscht wird der Inhalt; Position, Zeitpunkt und Verkettung bleiben als Tombstone.

Die Kette bezeugt den Zeitraum ab ihrer Einführung und behauptet nichts über die Zeit davor. Details: Nachweiskette

Bestandteil des Open Core, standardmäßig ausgeschaltet, unter Einstellungen → Datenschutz aktivierbar:

  • Sperre für Einzelpersonen-Auswertungen — serverseitig erzwungen, auch gegenüber Admins.
  • k-Anonymität für Gruppenauswertungen (Standard 5); kleinere Gruppen werden als „unter Schwellenwert” ausgewiesen statt weggelassen.
  • Vier-Augen-Freigabe zur befristeten Aufhebung: beantragt vom Admin, entschieden vom Datenschutzbeauftragten, niemals selbst.
  • Aufbewahrungsfrist mit automatischer Anonymisierung; ohne gesetzte Frist wird nichts gelöscht.
  • Client-Fingerprinting nur nach ausdrücklicher Admin-Freigabe (Standard aus).
  • Vorlagen für Betriebsvereinbarung und Datenschutz-Kurzdarstellung (DE/EN) im Ordner compliance/.

Ausführlich: Datenschutz & Mitbestimmung

  • Signierte Offline-Update-Bundles für abgeschottete Instanzen ohne Internetzugang: Ed25519-Signatur über die rohen Manifest-Bytes, SHA-256 je Datei, Vollständigkeitsprüfung in beide Richtungen sowie min_version und Downgrade-Sperre. Kein Durchwinken bei fehlgeschlagener Prüfung; die Bundles sind reproduzierbar baubar.
  • Eine .env im Bundle wird erzwungen abgewiesen, nicht nur ausgeschlossen — ein Update darf die Konfiguration der Instanz nie überschreiben.

Kostenpflichtiges Add-on, per Lizenz freigeschaltet. Enthält:

  • LDAP-Verzeichnisimport von Empfängern (Einstellungen → LDAP), inkl. optionalem CA-Zertifikat für LDAPS/StartTLS.
  • Passkeys als 2FA (WebAuthn) — Anmeldung per Fingerabdruck, Gesicht oder Sicherheitsschlüssel als zweiter Faktor; Verwaltung unter Mein Profil, mehrere Passkeys je Konto, Backup-Codes zur Wiederherstellung.
  • Azure AD / Entra ID-Import von Empfängern über Microsoft Graph (Einstellungen → Azure AD / Entra ID; Import je Gruppe über „Entra-Import”).
  • E-Mail-Upload (.eml) als Vorlagen-Entwurf.
  • Vorlagen-Bibliothek — fertige Awareness-Vorlagen (DHL, Amazon, Rechnung, Microsoft 365, HR, Bank, PayPal, LinkedIn, PDF-Köder, QR-Kampagne) zum Klonen. Zu jeder Mail-Vorlage gibt es eine passende Landing Page (markengerechte Anmelde-/Bestätigungsseite mit Formular), die sich per „Landing Page” als editierbare Seite mit aktivierter Erfassung übernehmen lässt. Dazu drei Aufklärungsseiten für den USB-Drop — bewusst ohne Formular, siehe Weitere Kanäle.
  • KI-gestützte Erstellung — anbieter-neutrale KI-Anbindung (Einstellungen → KI-Anbindung: OpenAI-kompatible Basis-URL, Modell, verschlüsselter API-Key; funktioniert mit OpenAI, Azure OpenAI, Anthropic-kompatibel, Mistral, Groq, OpenRouter oder lokalen Modellen wie Ollama/vLLM/LM Studio). Im Vorlagen- und Landing-Page-Editor erzeugt „Mit KI erstellen” aus einer Kurzbeschreibung Betreff + HTML bzw. eine Landing Page mit Formular.
  • Angriffsarten — zusätzliche Bibliotheks-Vorlagen für Spear Phishing (persönlich adressiert), Whaling (CEO-Fraud/Geschäftsführung) und dateibasierte Angriffe (mit Köder-Anhang, z. B. „Rechnung.pdf”).
  • PDF-Export von Management Report und Kampagnen-Ergebnissen. Unter Einstellungen → PDF-Reports lassen sich ein Logo und Firmendaten (Firmenname, Straße, PLZ, Stadt, Verantwortlicher, Abteilung, Telefonnummer) hinterlegen, die als Kopf in alle PDF-Exporte eingebettet werden.
  • QR-Code-Phishing (Quishing) — Platzhalter {{ qr_code }} erzeugt beim Versand pro Empfänger einen QR-Code auf den Tracking-Link.
  • Webhooks — bei jedem Tracking-Ereignis ein JSON-POST an konfigurierbare URLs (Einstellungen → Webhooks).
  • Passwortabfrage — auf Landing Pages mit aktivierter Erfassung werden abgeschickte Formulardaten gespeichert; Passwort-Felder werden maskiert (nie im Klartext) und at-rest verschlüsselt. Anzeige in den Kampagnen-Ergebnissen.
  • Business-ReportingExecutive Report (Kurzfassung als PDF), Trendanalyse (Risiko/Klickrate je Kampagne über die Zeit) und Benutzerentwicklung (pro E-Mail über alle Kampagnen aggregiert) auf der Berichte-Seite.
  • Wiederkehrende Kampagnen — automatischer, terminierter Wiederversand in festem Intervall (Menüpunkt „Wiederkehrend”): ein Scheduler erzeugt je Fälligkeit eine neue Kampagnen-Iteration (Empfänger aus den Gruppen, frische Tracking-Token) und versendet sie.
  • Mehrstufige Kampagnen — Kampagnen-Sequenzen (Menüpunkt „Mehrstufig”): mehrere Stufen (je Vorlage + Verzögerung in Tagen ab Start) an dieselben Empfänger; der Scheduler versendet fällige Stufen automatisch.
  • SCIM 2.0 — Bereitstellung von Benutzern und Gruppen durch den Identity Provider (Einstellungen → SCIM): Entra ID, Okta, Keycloak und andere legen Empfängergruppen automatisch an und halten sie aktuell. So verwaltete Gruppen sind im Dashboard schreibgeschützt — zwei Quellen für dieselbe Liste würden sich gegenseitig überschreiben.
  • Meldeweg für verdächtige Mails — Beschäftigte melden eine verdächtige Mail; sie wird als .eml samt Originaldatei aufbewahrt und dedupliziert (Mehrfachmeldungen zählen hoch). Der Mail-Report-Button für Thunderbird und Outlook meldet ohne SentryMail-Konto über ein Melde-Token. Details: Meldung & Analyse
  • Nachweis-Center — auf der Berichte-Seite je ein eigenes PDF-Dokument: DSGVO (Art. 32), NIS2 (Art. 21), ISO/IEC 27001 (A.6.3), Awareness-Nachweis, Audit-Bericht (mit Kampagnen-Detail), Zertifikat und Schulungsnachweise (Teilnahme je Person).

Enthält alle Business-Funktionen. Zusätzlich:

  • White-Label — eigenes Branding (App-Name, Akzentfarben, Logo) unter Einstellungen → White-Label; wird app-weit inkl. Login-Seite angewendet.
  • Automatische/Risiko-Kampagnen — Menüpunkt „Auto-Kampagnen”: wählt Empfänger dynamisch nach Risiko (Daten abgeschickt / geklickt / alle) und versendet automatisch in festem Intervall (eigener Enterprise-Scheduler).
  • Enterprise-Reporting — auf der Berichte-Seite (Abschnitt „Schulungsfortschritt & Zertifikatsstatus”): Fortschritt je Person (erstes → letztes Risiko), Zertifikatsstatus (bestanden/offen) sowie individueller Bericht und persönliches Zertifikat je Person als PDF.
  • SIEM-Export — Einstellungen → SIEM-Export: leitet jedes Tracking-Ereignis asynchron an ein SIEM weiter (Splunk HEC, Elasticsearch, Microsoft Sentinel oder generisches JSON), Token verschlüsselt gespeichert, mit Test-Funktion.
  • SAML Single Sign-On — Einstellungen → SAML/SSO: Anmeldung über einen beliebigen SAML-2.0-Identity-Provider (ADFS, Entra ID, Keycloak, Okta …) als optionale Zweitmethode neben lokalem Login und OIDC. AuthnRequest per HTTP-Redirect, Assertion Consumer Service per HTTP-POST; die Assertion muss signiert sein (Signatur-, Gültigkeits- und Audience-Prüfung). SP-Metadaten als XML abrufbar.
  • AI-Scoring — auf der Berichte-Seite („KI-Risikoanalyse”): eine KI-gestützte, qualitative Einschätzung der aktuellen Human-Risk-Kennzahlen (Score-Verteilung, Wiederholungstäter, Top-Risiko-Personen inkl. Abteilung/Kritikalität) mit priorisierten Maßnahmen. Nutzt die anbieter-neutrale KI-Anbindung des Business-Add-ons.
  • Analyse gemeldeter Mails — jede Meldung wird beim Eingang ausgewertet: Header und SPF/DKIM/DMARC-Ergebnisse, Absender-Ungereimtheiten, entschärfte URLs, Anhang-Hashes und ein regelbasierter, erklärbarer Score. Gleichartige Meldungen werden zu Wellen zusammengefasst. Optional ClamAV und YARA (Regeln des Betreibers) zur Anhang-Prüfung sowie Abgleich gegen eine eigene MISP-Instanz. Nicht erreichbare Prüfer gelten ausdrücklich als „nicht geprüft“ — nie als „sauber“. Details: Meldung & Analyse
  • Massen-Quarantäne — eine bestätigte Welle über Microsoft Graph oder Postfix/Dovecot aus allen Postfächern in einen Quarantäne-Ordner verschieben. Gesucht wird ausschließlich über die Message-ID, ein Probelauf ist zwingend, und es wird nur verschoben, nie gelöscht.
  • Zeitstempel eines Dritten nach RFC 3161 auf den Kopf der Nachweiskette: Er belegt, dass ein Kettenstand zu einem Zeitpunkt bereits existierte — die Lücke, die eine reine Hash-Kette offen lässt, weil die Uhr dem Serverbetreiber gehört. Die URL trägt der Betreiber ein, kein Anbieter ist verdrahtet. Das Token wird unverändert gespeichert und extern mit openssl ts -verify geprüft; ein fehlgeschlagener Stempel wird als Anker mit Status failed festgehalten statt verschwiegen. Details: Nachweiskette
  • Befristeter Auditoren-Zugang — ausschließlich lesend, eigenständig protokolliert, Ablaufdatum Pflicht. Der Zugang hängt an der Gewährung statt an einer neuen Rolle und läuft dadurch von selbst aus, statt als vergessene Rolle liegenzubleiben. Der Datenschutzmodus gilt weiter.
  • Kontroll-Wirksamkeitstest — misst, welche Schutzschicht was abfängt, bevor überhaupt ein Mensch etwas sieht: acht Stufen von Anzeigenamen-Spoofing über SPF- und DKIM-Fehlschlag bis EICAR, Makro-Dokument, passwortgeschütztem Archiv und HTML-Smuggling. Ausschließlich an ein eigenes Testpostfach, serverseitig erzwungen durch Abgleich gegen Kampagnenempfänger, Gruppenmitglieder und Benutzerkonten. Die Nutzlasten sind bewusst harmlos; gemessen wird Erkennungsleistung, kein Schaden. Gelesen wird umgekehrt: blockiert ist das gute Ergebnis. Mit BSI-Zuordnung je Stufe als Vorschlag zur Orientierung. Details: Kontroll-Wirksamkeitstest
  • NIS2-Meldeassistent — Fristen-Uhr für Erstmeldung (24 Stunden), Folgemeldung (72 Stunden) und Abschlussbericht (ein Monat), gerechnet ab Kenntnis und in Kalendertagen. Keine automatische Übermittlung und keine Rechtsberatung: Die Ausgabe ist ein Entwurf, gemeldet wird von der verantwortlichen Stelle selbst. Auch die Entscheidung gegen eine Meldung wird mit Begründung festgehalten. Der DSGVO-Strang läuft als eigener Vorgang mit eigener Uhr und anderem Adressaten parallel; eine Meldung ersetzt nie die andere. Eskalation an benannte Rollen, jeweils mit Vertretung. Details: NIS2-Meldeassistent
  • Simulationen über weitere Kanäle — außer per E-Mail auch per SMS (generisches HTTP-Gateway, kein Anbieter fest verdrahtet), über Matrix und Nextcloud Talk sowie als USB-Drop (ausgelegte Datenträger, ohne ausführbare Dateien). Bespielt werden nur dienstliche Endgeräte, solange nichts anderes freigegeben ist. Details: Weitere Kanäle
  • Schulungsmodul (LMS) — selbstgehostete Pflichtschulungen mit Videos (kein Drittanbieter-CDN): automatische Kurszuweisung bei Unterschreiten eines Awareness-Schwellwerts, manipulationssicheres Fortschritts-Tracking (nur tatsächlich gesehene Wiedergabezeit zählt), Verständnis-Quiz, Fristen mit Erinnerungen und Overdue-Eskalation sowie revisionssichere Schulungs-Nachweise (PDF mit Integritäts-Hash), die auch nach Ablauf der Lizenz abrufbar bleiben. Videospeicher wahlweise im Dateisystem oder S3-kompatibel (z. B. selbstgehostetes MinIO). Alternativ zum eigenen Video lässt sich ein SCORM-1.2-Paket importieren (Beta) — damit sind eingekaufte Schulungen einbindbar; der Bearbeitungsstand kommt dort vom Kurs selbst, die gemeldete Bearbeitungszeit steht im Nachweis daneben. Schulungsereignisse lassen sich per xAPI 1.0.3 an einen vorhandenen Learning Record Store melden (voreingestellt pseudonym). Einrichtung: Schulungsmodul (LMS).

Siehe auch: Konfiguration · Schulungsmodul (LMS) · Roadmap

SentryMail ist eine eingetragene Marke der SecureBits Cyber Security UG